Impfungen für Mexiko
Mexiko bietet eine faszinierende Mischung aus uralten Kulturen und modernem Leben. Besuchen Sie die beeindruckenden Pyramiden von Teotihuacán und tauchen Sie ein in die Geschichte. Erkunden Sie die lebhaften Märkte von Oaxaca mit ihren farbenfrohen Textilien und köstlichen Aromen. Entspannen Sie an den Stränden der Halbinsel Yucatán oder entdecken Sie die dichten Dschungel von Chiapas mit ihrer vielfältigen Tierwelt.
Damit Sie Ihre Reise unbeschwert genießen können, sollten Sie sich rechtzeitig um den passenden medizinischen Schutz kümmern.

Österreichischer Impfplan
Vor jeder Fernreise sollten Sie prüfen, ob Ihre Standardimpfungen noch aktuell sind. Bringen Sie Ihren Impfpass einfach zu uns in die Tropenordination mit, wir werfen einen Blick darauf. Folgende "normale" österreichische Impfungen sollten überprüft werden:
Bei Unklarheiten können wir in der Tropenordination auch Bluttests durchführen, um den bestehenden Impfstatus zu überprüfen.
Empfohlene Reiseimpfungen für Mexiko
Tollwut
Die Impfung gegen Tollwut wird für Reisende nach Mexiko empfohlen, da streunende Hunde und Wildtiere (z. B. Fledermäuse, Waschbären) Überträger sein können. Besonders für Reisende, die längere Zeit im Land verbringen, Abenteuerreisen planen (z. B. Dschungeltouren, Höhlenwanderungen) oder Kontakt mit Tieren haben könnten, ist die Impfung empfohlen.
Typhus
Typhus-Impfung wird nach individueller Risikobewertung empfohlen, insbesondere für Reisende nach Mexiko, die ländliche Gebiete oder abgelegene Regionen besuchen oder unter einfachen hygienischen Bedingungen leben möchten. Typhus kann durch verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen werden.
Denguefieber
Das Dengue-Fieber kommt in ganz Mexiko vor, besonders in den feuchten und warmen Regionen wie der Karibikküste (Quintana Roo, Yucatán), denPazifikstränden (Jalisco, Oaxaca) und den tropischen Tieflandregionen (Chiapas, Veracruz). Eine Impfung wird für Reisende in Ausbruchssituationen oder bei längerem Aufenthalt empfohlen.
Seit 2023 gibt es einen Impfstoff gegen Denguefieber. Es handelt sich um eine zweiteilige Lebendimpfung, welche im Abstand von 3 Monaten vor der Abreise verabreicht werden muss. Bitte kommen Sie deshalb mindestens 3 Monate vor dem Abflug zu uns.
Chikungunya
Eine Impfung gegen Chikungunya ist für Mexiko bei einem aktuellen Ausbruch und für Langzeitaufenthalte empfohlen.
Hepatitis A
Die Hepatitis-A-Impfung wird allen Reisenden nach Mexiko dringend empfohlen, da die Infektion durch verunreinigte Lebensmittel oder Wasser übertragen wird. Das Risiko einer Ansteckung ist in Mexiko moderat bis hoch, insbesondere bei einfachen Unterkünften oder dem Verzehr von Streetfood.
Hepatitis B
Die Hepatitis B-Impfung wird für Reisende mit erhöhtem Risiko empfohlen, z. B. für diejenigen, die medizinische Behandlungen in Anspruch nehmen, ungeschützten Geschlechtsverkehr haben oder sich Tätowierungen stechen lassen. Die Infektion wird durch Blut oder Körperflüssigkeiten übertragen.
Malaria
Das Malaria-Risiko in Mexiko ist regional sehr unterschiedlich.
Mittleres Risiko in Campeche, Chiapas und der südliche Teil des Bundesstaates Chihuahua
Niedriges Risiko in den Bundesstaaten Oaxaca, Sinaloa, Sonora und Tabasco
Keine Malaria-Übertragung entlang der Grenze zwischen den USA und Mexiko
Geringes bis kein Malariarisiko besteht in großen Städten wie Baja California,Yucatan und den wichtigsten archäologischen Stätten.
Für Reisende in Risikogebiete wird eine Malaria-Prophylaxe empfohlen. In den meisten Touristenregionen reicht jedoch ausschließlich Mückenschutz.
Meningokokken
In Mexiko ist das Meningokokkenrisiko etwas höher als in Europa. Bei speziellen Risiken, wie einer geplanten Arbeit in einem Kinderheim oder in einem Krankenhaus, sollte gegen diese Krankheit geimpft werden.
Der richtige Mückenschutz in Mexiko
Da in Mexiko neben Malaria auch virale Erkrankungen wie Dengue, Zika oder Chikungunya durch Mücken übertragen werden, ist ein konsequenter Schutz vor Stichen Ihre wichtigste Vorsichtsmaßnahme.
Siehe unser Kapitel über Mückenschutz
Sonstige Gesundheitsgefahren
- In Mexiko kommt die Leptospirose vor, eine bakterielle Infektion, die durch den Kontakt mit verunreinigtem Süßwasser (z. B. Flüsse, stehende Gewässer, überflutete Straßen) oder mit Urin von Nagetieren übertragen wird. Besonders in ländlichen Gebieten mit schlechter Hygiene, Städten mit hoher Rattenpopulation (z. B. Mexiko-Stadt, Guadalajara, Monterrey) oder nach Überschwemmungen (z. B. in Veracruz oder Tabasco) besteht ein erhöhtes Risiko.
- Durchfallerkrankungen gehören in Mexiko zu den häufigsten Gesundheitsproblemen für Reisende, da sie durch kontaminiertes Leitungswasser (besonders in ländlichen Gebieten und außerhalb der Haupttouristenorte), ungewaschenes Obst und Gemüse oder rohe Speisen wie Salate, Meeresfrüchte oder unzureichend gegartes Fleisch ausgelöst werden können.
- Die Melioidose, eine durch das Bakterium Burkholderia pseudomallei ausgelöste Infektionskrankheit, kommt in Mexiko selten, aber nicht ausgeschlossen vor. Die Bakterien leben in tropischen Böden und Gewässern und können nach Überschwemmungen oder in landwirtschaftlich genutzten Gebieten (z. B. in Veracruz, Tabasco oder Chiapas) auftreten.
Daher sollten Sie, wenn Sie nach einem Urlaub in Mexiko erkranken unbedingt von einem Tropenmediziner abgeklärt werden.
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Jede Reise ist einzigartig – und genau so sollte auch Ihre Gesundheitsvorsorge sein. In der Tropenordination in Wien nehmen wir uns Zeit für Sie. Wir besprechen Ihre genaue Reiseroute, berücksichtigen Ihren Reisestil sowie eventuelle Vorerkrankungen und erstellen einen maßgeschneiderten Impf- und Vorsorgeplan für Ihren Traumurlaub in Mexiko.
Häufige Fragen (FAQ)
Für eine Reise nach Costa Rica sollten Sie idealerweise mindestens drei Monate vor Ihrer Abreise mit den Impfungen beginnen. Die beiden Teilimpfungen gegen Denguefieber benötigen diesen Zeitraum. Einige Impfungen können jedoch auch noch wenige Tage vor dem Abflug durchgeführt werden.
Reiseimpfungen sind in Österreich grundsätzlich Privatleistungen und werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen (wie der ÖGK) übernommen. Manche privaten Krankenzusatzversicherungen erstatten die Kosten jedoch teilweise oder ganz. Fragen Sie hierzu am besten direkt bei Ihrem Versicherungsberater nach.
